ABI – 30 H
Für den Abiturjahrgang 1981 des RMG war der 21.05.2011, ein historischer Tag: Denn exakt vor 30 Jahren absolvierten die „Physiker“
als letzte Abordnung die Abiturprüfung dieses Jahrganges. So bot sich dieser Samstag als Termin für die Zusammenkunft und
Verleihung des historischen Kennzeichens „ABI – 30 H“ geradezu an.


Der Festakt begann mit einem Sektempfang, eingeschenkt vom letzten G9 – ABI -Jahrgang im Schulhof des Schulzentrums, das
diese H-Abiturienten / innen anno 1977 nur für ihr 10. Schuljahr nutzen mussten. Bei der anschließenden Führung durch die
Schulgebäude, fachmännisch dargeboten vom damaligen und noch aktiven Religions-LK-Kursleiters Bernd Edrich, offenbarten
sich eine Reihe von Veränderungen: Das Betongrau von 1977 wurde durch bunte Kunstwerke ersetzt, die Welle, der Silberfisch,
Schülercafe, Schulgarten und Kunstwerke in den Pausenhöfen kamen hinzu. Das alte Gymnasium, jetzt Grund- und Hauptschule,
und dort insbesondere der Pausenhof war nicht mehr wieder zu erkennen. Umso erstaunlicher war die Konstanz und Konserviertheit
des pädagogischen Loches, des historischen Ortes der damaligen Zeugnisübergabe. Den Höhepunkt der Schulführung stellte die
Originalabiturrede von 1981 dar, vorgetragen vom Originalredner Martin Schmidtner, und verblüffend waren die Parallelen zur heutigen
Denkweise und insbesondere zur Verabschiedungsrede des OSTD Bauer anlässlich der Verabschiedung des GSG9-ABI-Jahrganges 2011.
Nachdem sich die historischen Abiturienten im Meehäusle von diesen Strapazen erholt hatten, wurde ihnen von Georg Hofmann ihre
Jahrgangsstatistik präsentiert: 3 Professoren, 13 Doktoren, 15 Ingenieure, 9 Lehrer, 7 Juristen, davon 2 Richter, 5 Finanzbeamte,
4 Mediziner, 3 Architekten, 3 Journalisten, 2 Förster und Apotheker sowie eine Reihe weiterer Akademiker, in Summe mindestens 58,
und vieles mehr brachte der Abiturjahrgang 1981 hervor. Damit ist dokumentiert, dass ABI – 30 H den historischen Kennbuchstaben H
mit Recht und Würde trägt und noch lange im Berufsleben wirken und mitmischen wird. Beim gemütlichen Beisammensein und dem
Austausch gemeinsamer Erinnerungen war man sich einig: In fünf Jahren soll das Organisationsteam von Georg Hofmann und Armin
Doster den Jahrgang im gewohnten Turnus wieder zusammenrufen.
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